Eine fast 50 jährige Erfolgsgeschichte

Am 16. November 1959 wurde der Club von 11 Paaren, denen das Tanzen in einer Koblenzer Tanzschule nicht mehr genügte, als 1. Koblenzer Tanz- und Gesellschaftsclub Redoute gegründet. Neben dem Breitensporttraining entstand ein Turniertraining, das ebenfalls in der Tanzschule fortgeführt wurde.

Am 19. Juli 1960 in das Vereinsregister eingetragen, führte der Club in den ersten zehn Jahren seines Bestehens nahezu 50 Turniere in den Klassen D bis S durch, an denen so bekannte Paare wie die Ehepaare Werner und Ingrid Führer und Rudolf und Mechtild Trautz teilnahmen.

Sportwart des Clubs war damals Dr. H.P. Volkert, der auch an der Gründung des Tanzsportverbandes Rheinland-Pfalz maßgeblich beteiligt war. Aus dieser Zeit stammen traditionelle Feste wie der Frühschoppen und der "Ball der Redoute", die jährlich im Frühjahr bzw. im Herbst gefeiert wurden.

1980 trennte sich der Club von der Tanzschule, weil diese dem Club keine Paare mehr zuführte. Damit begann das eigentliche Wachstum des Clubs: Von 61 Mitgliedern im Jahre 1980 stieg die Mitgliederzahl bis heute auf ca. 700 an.

Einen detaillierten Bericht über unsere Gründungsgeschichte finden sie hier.


Der Begriff "Redoute"

Der Begriff "Redoute" (Ausgesprochen "redutt" und NICHT - wie man immer mal wieder hört - "Re-du-te" oder gar "Re-dau-te" ) in unserem Vereinsnamen ist das sogenannte Beziehungswort. Häufig wird gefragt, welche Bedeutung dieses Wort hat.

Redoute (die; - , -n [re'dut]) kommt aus dem französischen und bedeutet hier "Zufluchtsort". In Österreich gilt der Begriff als historische Bezeichnung für "Kostümball"

Eine weitere Umschreibung liefert ein altes Lexikon:
"Redoute heißt zu Venedig und an allen Orten, wo ein Carneval oder Fastnachts-Lust gehalten wird, derjenige Platz, allwo man vermasquiret zusammenkommt, um zu tantzen, zu spielen und andere Lustbarkeit zu treiben"